Im letzten Jahr haben wir es nicht geschafft, aber heute! Heute ging es nach Honfleur, über die Pont de Normandie. In der Normandie gibt es nur zwei Möglichkeiten die Seine zu überqueren um nach Honfleur zu kommen. Die erste und kostenlose Möglichkeit ist in Rouen. Das ist allerdings ein Umweg von ca. 30 Minuten. Die zweite Möglichkeit ist die Pont de Normandie, eine Überfahrt für 5,90 Euro. Diese Brücke lohnt sich allerdings, denn schon von weitem ist sie sehr beeindruckend. Unserer Rügenbrücke ist dagegen ein Klacks. Leider sieht man es auf den Bildern nicht mal ansatzweise wie beeindruckend sie ist. Daher empfehle ich: einfach selber mal drüber fahren, sollte es Euch jemals in die Normandie verschlagen.
In Wikipedia steht:
Der Pont de Normandie (deutsch: Brücke der Normandie) ist eine Schrägseilbrücke, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt. Sie überquert die Seinemündung und verbindet Le Havre (damals Haute-Normandie) auf dem rechten Ufer im Norden mit Honfleur (damals Basse-Normandie) auf dem linken Ufer im Süden. Die Brücke wurde in den Jahren 1988 bis 1994 gebaut und am 20. Januar 1995[1] eingeweiht.
Insgesamt hat der 23,60 m breite Brückenzug eine Länge von 2141,25 m. Er besteht aus den südlichen Vorlandbrücken mit zwölf Feldern und Stützweiten von 96,00 m + 9 × 43,50 m + 32,5 m + 3 × 70 m + 27,75 m (= 547,75 m), den nördlichen Vorlandbrücken mit 16 Feldern und Stützweiten von 96,00 m + 14 × 43,50 m + 32,50 m (= 737,50 m) und der 856 m großen Hauptöffnung. Der 3 m hohe Überbau der Hauptöffnung besteht aus einem 624 m langen stählernen Mittelteil, an das sich beidseitig 116 m lange Abschnitte aus Spannbeton anschließen. Die Pyloneder Schrägseilbrücke sind 214,77 m hoch und tragen je 4×23 Kabel, insgesamt 184 Schrägseilkabel an beiden Pylonen. Die Durchfahrtshöhe für Schiffe beträgt beim höchsten bekannten Wasserstand 52 m.




Honfleur ist eine Fischer-Städtchen aus dem 17. Jahrhundert. Hier gibt es zauberhafte Gassen in denen es zahlreiche Galerien und Ateliers gibt. Ganz auf Tourismus umgestellt, gibt es natürlich in jedem zweiten Laden den berühmten Calvados. In einem dieser Läden haben wir uns natürlich mit den Mitbringseln für die Familie eingedeckt.






Und hier das Highlight, neben dem Hafen, die Kirche der heiligen Katharina. Diese Kirche stammt aus den 15. Jahrhundert und ist ganz aus Holz.




Hinterlasse einen Kommentar