Mein Reisetagebuch

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Bekannte! Hier könnt Ihr etwas ausführlicher sehen wo wir uns gerade rumtreiben und das Leben genießen.

Auch hier ist die Geschichte sehr lang, weshalb ich mich hier auf das Wesentliche konzentriere.

Nach der Legende erschien 708 der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches mit dem Auftrag zum Bau einer Kirche auf der Felseninsel. Aber der Bischof folgte der mehrfach wiederholten Aufforderung nicht, bis der Engel ihm während des Schlafs mit seinem Finger ein Loch in den Schädel brannte. Im Zeitraum 708–710 ließ Aubert ein erstes Sanktuarium zu Ehren des heiligen Michael auf dem Berg errichten.

Die Bauzeit des Klosters auf dem Mont-Saint-Michel erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa 1300 Jahren, beginnend im 8. Jahrhundert mit einer ersten Kirche und dem Bau des Klosters selbst, der dann über 500 Jahre dauerte und sich über mehrere Generationen von Arbeitern erstreckte. 
Heute leben etwa 23 Bewohner dauerhaft auf der Insel.

In den Gebäuden befinden sich heute zahlreiche Restaurants und natürlich Souvenierläden. Man kann sich trotzdem sehr gut vorstellen wie es hier mal ausgesehen hat.

Mich hat diese Insel sehr beeindruckt. Erzählenswert ist folgende Episode: Wir hatten schon am Nachmittag im Hotel eingecheckt und die ersten Erkundungen unternommen. Am Abend kam uns der Gedanke noch mal zu Auto zu gehen und ein paar Getränke zu holen. Das Auto stand auf dem Festland. Erwähnt werden muss, dass es hier Ebbe und Flut gibt. Als wir losgegangen sind gab es schon die Flut. Wir konnten allerdings den Damm bequem und mit trockenen Füßen überqueren. Nur 30 Minuten später sah die Sache schon ganz anders aus. Die Insel stand nun komplett im Wasser. Die ganz mutigen zogen sich die Schuhe aus und warteten hüfttief zur Insel. Mangels ausreichender Wechselwäsche haben wir uns das gespart und auf die Ebbe gewartet. Dafür wurden wir mit einem tollen Mond belohnt.

Die Flut
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