Mein Reisetagebuch

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Bekannte! Hier könnt Ihr etwas ausführlicher sehen wo wir uns gerade rumtreiben und das Leben genießen.

  • Auf dem Weg zu unserem Ziel in der Normandie haben wir, wie schon im letzten Jahr, einen Zwischenstopp in Giverny eingelegt. Für alle die es noch nicht wissen: In Giverny hat Monet gelebt und hat dort einen riesengroßen Garten angelegt. Hier findet man auch den Seerosenteich, was ja ein beliebtes Motiv von Monet war. Die Blumen wurden nach Farben sortiert gepflanzt und sich selbst überlassen. Es war quasi ein Beobachtungsgarten um zu sehen wie die Pflanzen sich verändern.

    Für mich war es heute die Gelegenheit mein neues Spielzeug ausgiebig zu testen (neues IPhone mit Makrofunktion)

    Der Seerosenteich
    Im Hintergrund das Haus von Monet

    Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter zu unserem eigentlichem Ziel in Montreul-en-Caux. Hier hat die liebe Beatrice ein kleines Ferienhäuschen liebevoll eingerichtet. Da es morgen in Frankreich einen Generalstreik gibt, werden wir es uns hier gemütlich machen. Vielleicht, also ganz bestimmt, werden wir mal einen Waldspaziergang machen.

    Gartenbewohner
  • Ich finde es immer wieder schön in Paris zu sein. Ein Tag reicht mir jedoch völlig aus, denn in Paris ist es gefühlt tausendmal lauter, schneller und chaotischer als in Berlin.

    Heute morgen sind wir also ins Auto gestiegen und zum Bahnhof gefahren. Dann mit dem Zug nach Paris. Dort dann in den Hop on Hop off Bus um die Aussicht zu genießen. Unser erster Stop war Notre Dame. Im letzten Jahr um diese Zeit war die Renovierung leider noch nicht abgeschlossen, aber heute konnten wir zusammen mit hunderten anderen die Kirche von innen besichtigen. Mir ist nicht ganz klar wie viel bei dem Brand zerstört wurde, aber es ist wirklich richtig gut geworden.

    Danach ging es auf den Triumphbogen. Eine grandiose Aussicht durften wir genießen, aber seht selbst.

  • Nach einem deftigem Frühstück verlassen wir Worms und fahren weiter in Richtung Paris. Heute war die Fahrt weitaus angenehmer als gestern. Nicht nur das wir gestern 8 Stunden unterwegs waren, nein, auf den letzten Kilometern fiel uns die Klimaanlage aus. Zum Glück hat sie heute wieder funktioniert und wir konnten die bergige Landschaft Frankreichs genießen.

    In der Nähe von Paris gibt es einen Campingplatz wo man sich Bungalows mieten kann. Im letzten Jahr hatten wir das schon getestet. Bis auf die Tatsache, dass der Bungalow ziemlich klein war (egal in welchen Raum man wollte, es hat immer nur zwei Schritte gebraucht), war es in Ordnung. Sicherlich könnte man sich auch in Paris ein Hotelzimmer nehmen, aber wir wollten mit dem Auto und dem Fahrradträger nicht in die Stadt. Heute also ein Bungalow eine Nummer größer. Und tatsächlich braucht man nun vier Schritte um vom Eingang zum anderen Zimmer zu kommen :-).

    Abhängen am Pool
    Die Unterkunft
    Zum Vergleich, Hütte aus dem letzten Jahr
  • Im letzten Jahr haben wir auf dem Weg in die Normandie unseren 1. Stop bei Nicole und Frank in Mülheim eingelegt. So konnte man einen schönen Abend mit lieben Menschen verbringen. Genau das wollten wir in diesem Jahr wieder machen, nur leider macht uns die Band Pur einen Strich durch die Rechnung. Sämtliche Hotels in der Gegend sind ausgebucht.Also habe ich uns kurzerhand eine andere Route gesucht und habe die erste Übernachtung in Worms eingeplant. Warum Worms? Als ich mir die Strecke angeschaut habe, fiel mir ein, dass ich als Kind einen Roman über den Bau des Doms in Worms gelesen habe. So wurde es also Worms. Unser Eindruck: Wir haben ein paar schöne Flecken gefunden, aber wenn es dunkel ist, dann ist die Stadt wirklich schön. Wenn wir nicht so hungrig gewesen wären, dann wären wir direkt zum Rhein gegangen und hätte dort in einem der Biergärten gegessen und hätten uns so den Lärm der Innenstadt erspart. Unser Hotel war auch gut. Für eine Durchreise sehr zu empfehlen. Hotel Asgard, inkl. Frühstück und Tiefgarage für 105,00 Euro die Nacht. Straßenlärm gabs auch inklusive, dagegen hat der Hotelbetreiber Ohstöpsel spendiert. Man kann das Fenster aber schließen, denn es gibt eine Klimaanlage.

    Nicht weit von unserem Hotel beginnt die Altstadt
    Am Rheinufer ist es wirklich schön
    Nibelungen Tor von der Seite
    Nibelungen Tor
    Sonnenuntergang über Worms
    Bei Dunkelheit ist es hier viel schöner
  • Bei einem unserer allabendlicher Waldrunden habe ich Karl, den Leithammel der Schafherde bestochen. Nun habe ich einen neuen Freund 🙂

    Bestechung
    Nun ist er mein Freund
  • Zu den Pfingsten machen wir in der Regel den ersten Urlaub im Jahr. Und den machen wir auf dem Boot. Eins unserer Lieblingsziele ist Potsdam. Potsdam ist so wundervoll. Ich habe eine kleine Weile dort gelebt und die wohl intensivste und auch schöne Zeit dort gehabt. Damals war gerade alles im Umbruch. Aktuell wurde die Mark von der D-Mark abgelöst. Wow, ist das schon lange her.

    Und obwohl ich dort gelebt habe und danach oft wieder dort war, man kann immer wieder etwas Neues entdecken. Man kann die bereits entdeckten Sachen beim nächsten Mal auch einfach nur mehr genießen.

    Das Belvedere konnte man zu DDR Zeiten nicht betreten, dafür ist es jetzt um so schöner. Hier gleich mal die Aussicht DIN man von dort oben hat.

    Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich neben dem Museum Barberini ein Besuch im Filmpark Babelsberg.

    Sonnenuntergang auf der Havel